Einleitung - Die Renaissance & Absolutismus 1450 n. Chr. - 1715 n. Chr.

Renaissance von ca. 1450 bis ca. 1600

Mit Beginn des 14. Jahrhunderts breitete sich, von Florenz ausgehend, eine neue kulturelle Bewegung aus. Die Renaissance ist die Wiedergeburt der Ideen des klassischen Altertums. Man löste sich von der doktrinären Denkweise (Scholastik) und begann, klassisches Gedankengut zu verstehen und, auf ihm aufbauend, zu vervollkommnen und weiter zu entwickeln. In Oberitalien entstanden die ersten Universitäten der Neuzeit: Padua (1543 oder 1544), Pisa (1545), Bologna (1567) und im übrigen Europa wurden die ersten in Leiden (1577), Montpellier (1593) und Heidelberg (1597) gegründet.

Es war die Epoche der grossen Denker und Künste, der Aufklärung und Reformation sowie die Zeit der Wandlung in die Neuzeit und der Entdeckungen. Es waren Menschen wie Kopernikus, Galileo Gallilei, Kepler, Leonardo da Vinci, Christoph Kolumbus, die die Welt neu gestalteten und mit Ihren Erfindungen, Wissenschaften und Kunst sowie Philosophie den Grundstein für unsere heute Kultur legten.

Die Renaissance war die grosse Zeit des Umbruchs in Politik, Religion, der Kunst und Philosophie, eine Revolution die nie in den Epochen zuvor und danach stattfand. Die dominierenden Staaten waren in Europa Deutschland (Reich der Habsburger), Frankreich mit den Valoise und Bourbonen Dynastie, Das Koloniale und Industrielle England. Am Anfang des Mittelalters mochte Spanien / Portugal und die Niederlande ein Wort mitreden, aber auch Schweden war ein mächtiges Reich, dass mit Russland ab Peter dem Grossen stark zu kämpfen hatte. Im vorderen Orient errichten die Osmanen ein herrliches und sehr mächtiges Reich, welches Europa gefährlich wurde. Grosse politische Personen in der Renaissance waren Heinrich VIII, Elisabeth I in England, Jean d'Arc, Katherina di Medici in Frankreich, im deutschen Kaiserreich Karl V und im Zeitalter des Absolutismus in Russland Zar Peter, der Russland auf die Weltbühne der Politik zurückführte.

Absolutismus von ca. 1600 bis ca. 1715

Der Begriff des Absolutsimus mag auf den Hugenotten Jean Bodin zurückgehen, der in seinem Werk über den Staat 1576 formulierte, der König müsse "legibus (ab)solutus", also unbedingt, von den Gesetzen losgelöst regieren. Denn er sei von Gottes eingesetzt, an dessen Recht er sich freilich halten müsse. Hier schläft wieder das Mittelalter durch. Auch in England mit Thomas Hobbes Aussage: Weil jeder etwas anderes recht oder unrecht, gut oder böse finde, müsse der König sagen, was das richtige sei.

Zur Theorie des Absolutismus, der ihn in Frankreich einführte: Kardinal Richelieu, 1624-1642 Minister von Louis XIII und teilweise unter dem Sonnenkönig Louis XIV 1661-1715. Um alleine zu Herrschen, verfolgte man die Hugenotten die eine förmliche Republik in der Monarchie bildeten und die grossen Adligen, die in Frankreich noch Macht ausübten, bekämpfte diese, lies sie das Schafott beteigen oder zwang sie, am Könighof zu leben, wo sie , funktionslos geworden, degenerierten. Die Versammlung der Stände rief man nicht mehr ein und baute mit Versailles ein ein Erhabenes zuhause. Ganz Europa wurde in diesen Bann gezogen, etwas Später Russland mit Zar Peter der Grosse und seine Stadt St. Petersburg. Wie Versailles ist auch St. Petersburg aus den Sümpfen entstanden um Göttlichkeit und Erhabenheit zu zeigen.

Nur England wiedersetzte sich diesem Trend, als dieser die Rechte des Parlamentes und die Glaubensfreiheit allzusehr verletzte hatte England seine Revolutionen. Als 1603, nach dem Tod Elisabeth I, das Königsheus der Stuarts den englischen Thron erbte, erfolge die entgültige Vereinigung Schottlands mit England (das kurz zuvor Irland unterworfen hat) zu Grossbritannien. James I (Sohn von Mary Stuart) bekämpfte in absolutistischem Vereinheitlichungswahn die Calvanisten Englands, die sich Puritaner nannten, wiel sie die anglikanische Kirche als unsauberen Kompromis verurteilten. James Sohn, Chars I musste 1628 die vom Parlament ausgearbeitete "Petition of Right" gutheissen und nach langen Machtkämpfen wurde er 1649 Enthauptet. Nun herrschte Oliver Cromwell der Revolutionär, als Alleinherrscher!

Die Donaumonarch, das Deutsche Kaiserreich unter den Habsburger hatten in der Zeit des Absolutismus schwierigen Zeiten. Sie mussten sich gegen die Osmanen im Osten schützen, als Gleichgewicht des Absolutistischen Frankreichs für Europa dienen, Erbfolgekriege und die Entstehung von Preussen politisch verkraften. Die Teilung erfolgte erst in der Zeit der Aufklärung und Revolutionen, nach dem verlorenen Krieg mit Napoleon Bonaparte, der sich wie Franz II von Habsburg auf das römische Kaisertum berief. Dennoch konnten Sie durch die geschickte Kriegsführung von Stefan von Lothringen, das an Frankreich gefallen ist, nach Osten ausdehnen, eroberten und drängten den Sultan 1699 an folgenden Orten zurück: Ungarn, Siebenbürgen, Slawonien, Kroatien und bis 1718 auch Banat, Kleine Walachei und Serbien.
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